Unsere Gedanken ...

Am Anfang war der Gedanke – nicht das Wort!

Wir sollten uns im Hier und Jetzt unaufhörlich folgendes bewusst machen:
  • Unsere Gedanken werden zu unseren Gefühlen.
  • Unsere Gefühle werden zu unseren Worten.
  • Unsere Worte werden zu unseren Taten.
  • Unsere Taten werden zu unseren Gewohnheiten.
  • Unsere Gewohnheiten bilden unseren Charakter.
  • Unser Charakter –> bestimmt unser Schicksal.
Aus dieser Maxime geht ganz deutlich hervor, dass wir genau das sind, was wir denken – „ohne WENN und ABER“.

Wir – und nur wir selbst können unser Schicksal, unsere subjektive Wahrheit (Realität) jederzeit verändern – eben durch eine Änderung der entsprechenden Gedankenimpulse.

Ein menschlicher Denkprozess sendet energetische Impulse aus, welche sich auf der ausgesendeten Schwingungsfrequenz realisieren und Wirklichkeit werden. Diese Gedankenenergie beeinflusst das Umfeld, fließt zu einem zurück und prägt einen selbst und die eigene (subjektive) Realität.

Wir bestimmen mit unseren Gedanken unsere Zukunft und können Tendenzen, Trends, Voraussagen und Wahrscheinlichkeiten ändern.

Gedanken sind wie Radiowellen – das heißt wir nehmen auch viele Fremdgedanken auf und leben diese dann – also sollten wir nicht nur alle Gedanken in uns ständig auf deren Qualität, sondern auch auf deren Herkunft überprüfen. Sonst könnte es sein, dass wir nach Gedanken anderer Menschen leben und so unsere eigene Identität teilweise verlieren.

Gedanken sind sehr mächtig! Wir können mit Gedanken so viel mehr manifestieren und zerstören als mit Worten.

Gedanken sind Energien, die das gesamte Zellwasser in unseren ca. 70 Billionen Körperzellen entsprechend ihrer Schwingung modifizieren. Deshalb ist unser Wohlfühlen von unserer Gedankenqualität abhängig.

Der Leitsatz - Qualität vor Quantität sollte uns in unserem alltäglichen Denken eine Prämisse sein.

Gedankenenergie schwebt in unserer Aura und noch darüber hinaus –> bis zu ihrem Gedankenziel (z.B. bis zu der Person, an die wir denken), fließt aber zugleich auch in unser Bewusstsein und wird in unserer Mentalebene gespeichert.

Somit ist unser Bewusstsein (Unter- und Wachbewusstsein) das Resultat aller unserer Gedanken.

Ein zielloses, unkontrolliertes „Herumdenken“ führt zu herumstreunenden Gedankenströmen, die vom Unterbewusstsein nicht verarbeitet werden können und einen potentiellen Störfaktor im System darstellen.
Demzufolge ist es sinnvoll und notwendig, in jedem Augenblick die eigenen Gedanken zu überprüfen und Gedankenhygiene zu betreiben.

Die Energieschwingung ständiger Gedanken wie z.B: "das schaffe ich nicht" programmiert unser Unterbewusstsein negativ und materialisiert sich im Laufe der Zeit zu einem echten Versagen - ein guter Nährboden für eine Negativspirale bestehend aus negativen Matrixprogrammen (z.B. aus der Kindheit).

Lebe ich ständig in der negativen Angstenergie (Gedanken) krank zu werden, bewege ich mich immer mehr aus meiner Mitte heraus und gebe so dieser niedrig schwingenden Gedankenenergie die Chance, Wirklichkeit zu werden -> und mein Körper wird krank.

Energie löst sich nicht auf, kann quasi als Potenzial nie verloren gehen – sie bleibt als Substanz erhalten und kann lediglich ihre Darstellungsform ändern.
Anders gesagt – einmal ausgesandte Energie kann nur von einer Energieform in eine andere umgewandelt (transformiert) werden.

Das heißt – negativ ausgerichtete Gedankenmuster müssen durch Visualisierung, Verbalisierung und positive Denkweise umprogrammiert werden.

Es wäre ganz wichtig – mit dem Herzen zu denken und mit dem Verstand zu fühlen!

Gedankendisziplin ist die Voraussetzung für richtiges Handeln.

Unsere eigenen Gedanken bestimmen unser persönliches Umfeld sowie unser eigenes Tun. Gefällt uns nun unser Umfeld nicht und wollen es aus diesem Grund verändern, ist es notwendig, zuerst unsere eigenen Gedanken zu verändern, sonst könnte es irgendwann möglich sein, dass unser Umfeld uns ändert.

Solange wir mit einem traurigen oder aggressiven Gesicht in einen Spiegel schauen, wird uns kein lächelndes Gesicht entgegenblicken. Das Spiegelbild kurzerhand mir einem Korrekturstift zu verändern hat keinen Sinn – der Spiegel (unser Außen) zeigt uns genau UNS SELBST
so wie wir aus uns hinaussehen bzw. wie wir hineingucken.

Und wie können wir unser Aussehen sowie unseren Blick positiv verändern?
Indem wir ständig auf unsere Gedankeninhalte – also auf deren Qualität achten. Wir können und dürfen oft Situationen oder die Meinung anderer Menschen im Außen nicht ändern, aber unsere eigene Einstellung dazu sehr wohl. Letztendlich bestimmt unsere innere Einstellung unsere nach außen wirkenden Schwingungen.

Sende ich z.B. niedrig schwingende Emotionen (Wut, Zorn, Aggression, Neid, Hass,…) aus, werden diese von meiner Umgebung jedoch richtig decodiert (zum Teil unbewusst) - auch wenn ich ein freundliches Gesicht (Maske/Täuschung) aufsetze.
Daraus ergibt sich ein „komisches Gefühl“ im Anderen, weil seine visuelle Wahrnehmung mit seinen wahrgenommenen Gefühlen nicht in Resonanz stehen ("da stimmt etwas nicht").
Die Folge ist eine ähnlich niedrig schwingende Reaktion (Antwort) meiner Umgebung.

Alle angeführten Beispiele sollten uns absolute Klarheit verschaffen, dass wir ausschließlich durch positives Denken und durch authentische Selbstdarstellung unsere Wahrheit und somit die Tür zu echter Glückseligkeit finden können (ohne WENN und ABER).

Wie stehen das Denken und der Glaube in Verbindung? - bzw. -
Wie können wir uns eine Neue Wirklichkeit realisieren?


Im Volksmund heißt es: "der Glaube versetzt Berge".

Der Glaube ist quasi eine Endlosschleife ständig wiederholter Gedanken einer Vision der Erfüllung
eines Wunsches.

Nichts blockiert den Menschen in der Realisierung seiner Wunschvorstellungen mehr, als Furcht und Zweifel.

Um eine Furcht (umgekehrter Glaube an das Negative) aufzulösen, müssen Bilder des Negativen im Unterbewusstsein durch Vorstellungen und Affirmationen des Positiven ersetzt werden.

Wenn uns sozusagen einmal klar wird, dass Furcht, Zweifel und vieles andere einfach nur
die negative Form unseres Glaubens sind, sollte es uns doch möglich sein, den Glauben
in seiner positiven Form zu akzeptieren und mit seiner Hilfe unseren Verstand des Kopfhirns mit dem Gefühl des Bauchhirns, also Wach- und Unterbewusstsein miteinander zu verbinden.

Möchten wir nun einen sinnvollen Wunsch realisieren muss folgendes geschehen:
wir erzeugen die äußere, in elektrischen Schwingungsimpulsen definierte FORM (der intellektuelle Teil / linke -> rechte Gehirnhälfte) und den vorwiegend magnetisch ausgerichteten INHALT (der gefühlsmäßige Teil), der die Gedankenform füllt - es entsteht ein elektromagnetisches Feld.

Dieses verdichtete Gedanken-Gefühls-Energiefeld muss durch eine zielprojizierte Absichtserklärung klar ausgerichtet und durch eine entsprechende Willensenergie (quasi als Transportmittel) auf das angestrebte Ziel hin bewegt werden.

Und jetzt kommt der Glaube ins Spiel - erst der feste Glaube an die Verwirklichung des abgesandten Wunschbildes als erfüllte, positive Finalvorstellung im bereits erfüllten bildhaften Zustand führt allmählich zu deren Realisierung.

Der letzte notwendige Schritt ist das Loslassen - auf mentaler, emotionaler und
physisch-materieller Ebene.

Liegt der weggeschickte Wunsch im Rahmen der Geistigen Gesetze Kybalion sowie des individuellen (Lebensaufgabe) und kollektiven Kosmischen Planes, erschafft das Hohe Selbst und andere geistige Energiepotentiale die entsprechende neue Wirklichkeit.

Beispiel:
möchte ich liebenswerter werden, ist die erste, unbedingt notwendige Voraussetzung, dass ich auch liebevoll denke. Sonst ändert sich gar nichts an der bestehenden Situation.



Viel Spaß bei der täglichen konsequenten Bewusstseinsarbeit ...
©  2015  Mentale Selbstheilung  Andreas Emmerling